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Eine sagenumwobene Geisterstadt, eine mumifizierte Leiche und ein kostbares Artefakt:
Teil 2 der actionreichen Thriller-Reihe um die Archäologin Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson

Der Wind fegt Sandschwaden und einen rollenden Busch durch die Straßen der Geisterstadt High Lonesome – und über eine mumifizierte Leiche, die seit mindestens 50 Jahren unentdeckt dort lag. Weil der Tote der örtlichen Polizei Rätsel aufgibt, nehmen sich FBI-Agentin Corrie Swanson und ihre Freundin, die Archäologin Nora Kelly, des Falls an. Bei der Untersuchung des Leichnams finden die beiden Frauen nicht nur heraus, dass der Mann eines entsetzlichen Todes starb – er trug auch ein unschätzbar wertvolles Goldkreuz aus dem 16. Jahrhundert bei sich. Nur warum hat sein Mörder das Kleinod nicht an sich genommen?

In ihrer neuen Thriller-Reihe »Old Bones« mischen die Bestseller-Autoren Douglas Preston und Lincoln Child geschickt Elemente des Cold-Case-Krimis und des Archäologie-Thrillers mit rasanter Action und einem Hauch Mystery.

Ihren ersten gemeinsamen Fall lösen die Archäologin Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson, die auch aus den Thrillern mit Agent Pendergast bekannt sind, im Archäologie-Thriller »Old Bones – Tote lügen nie«.

Dies ist mein erstes Buch des Autorenduos aber gewiss nicht das Letzte. Es spielt in wundervoller Natur und hat sehr viel Wild – West – Feeling zu bieten. Mein heimlicher Star dieses Buches ist definitiv Sheriff Watts. Mit altertümlichen Colts, einem Cowboyhut und einem legendären Faible fürs Schießen erinnerte er mich sehr an Lucky Luke. Eine wahre Lichtgestalt in diesem Buch. Der Fall um die Leiche zieht sehr weite Kreise in die Vergangenheit, wobei hier sehr schön alte Legenden und Volkssagen mit verarbeitet wurden. Kate ist eine wundervolle Nebenprotagonistin, die ihren Beruf liebt und sehr authentisch beschrieben wird. Mit Corrie hingegen hatte ich echt Probleme. Ich fand sie die meiste Zeit recht unsympathisch, naiv, sehr unsicher und gesellschaftlich ein wenig ungelenk. Aber in Verbindung mit Nora geht es dann wieder, da beide ein sehr effizientes Team bilden.
Die Geschichte ist so toll und vielschichtig ausgedacht, und zieht große Kreise in die viele geschichtliche Informationen eingebunden sind. Das fand ich sehr spannend und es macht dieses Buch zu einem Leseerlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Die Thrillerelemente fand ich manchmal ein wenig too much, der Oberschurke gab mir am Ende ein wenig zu viel Gas und eine Person wird gar nicht mehr erwähnt, das fand ich sehr schade, weil diese Szene einen Wendepunkt darstellt. Jemand wird als 1000 prozentig loyal beschrieben und wirft ohne eine Regung alles hin und läuft zum ” Gegner” über . Über den weiteren Werdegang dieser Person hätte ich gerne noch ein bis zwei Sätze gelesen.
Der Spannungsbogen ist die ganze Zeit über sehr hoch , da sich Ermittlungssequenzen nonstop mit Thrillerelementen abwechseln . Der Schreibstil ist sehr plastisch und zieht den Leser in die Welt dieses Buches.

Fazit: Ein famoser, routinierter Thriller in atemberaubend schöner Kulisse mit kleinen Makeln am Ende und einer nicht so sehr sympathischen Hauptprotagonistin.