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Vom Anfang und Ende der Welt

Da schwinge ich gleich zu Beginn die sprichwörtliche Keule und sage :” Achtung, schwer zu lesen und recht schwer verdaulich.” ABER: Trotzdem toll und magisch.
Weil die Sprachgestaltung sehr altmodisch ist. (Der Autor ist 1930 gestorben). Diese Neuauflage ist zwar aufbereitet wurde in ihren Grundzügen jedoch belassen. Das ist manchmal tatsächlich schwer zu verstehen und man kann das Buch nicht einfach so in einem Rutsch lesen. Dafür ist es auch zu anspruchsvoll. Es bietet eine fantastische Übersicht über die nordische Mythologie , im Speziellen die Germanische, und das hat mich sehr begeistert.
Als gläubige Heidin fällt dieses Buch allerdings auch genau in meinen Interessenbereich.
Es bietet eine tolle Übersicht über sämtliche Fabelwesen, die sich in der Mythologie so tummeln. Zwerge, Elfen, Nixen, Hexen, Zauberer und Seelenglaube, alles ist gut beschrieben und gut aufbereitet. Manchmal fehlt ein wenig Kontext da liest es sich mehr wie eine Aufzählung, da aber relativ wenige Quellen für diese Überlieferungen herangezogen werden können (weil es keine gibt, alles wurde mündlich weitererzählt) ist das nur allzu verständlich.
Mich persönlich hat dieses Buch sehr begeistert, auch wenn ich doppelt so lange gebraucht habe es zu lesen. Es kann auch als Nachschlagewerk benutzt werden , da es viele Informationen liefert, die gewiss nirgendwo anders in so geballter und gebündelter Form vorliegen. Zusätzlich bleibt noch zu erwähnen, dass mir dieser Ausflug in die fast schon altdeutsche Sprache sehr gut gefallen hat, bin ich doch ein Gegner der neuen Rechtschreibung und den Anglizismen unserer Sprache. Auch die ganzen Modewörter und fehlenden Genitive habe ich hier kein bisschen vermisst.

Fazit: Ein wunderbar zusammenfassendes informatives Buch über die germanische Mythologie, welches allerdings nur interessierte Leser ansprechen wird. Aber diejenigen die sich für dieses Thema interessieren sei dieses Buch wärmstens empfohlen.