Nach einer schmerzhaften Erfahrung sucht Sawyer Dawson einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen und neu anfangen kann. Wo würde das besser gehen, als auf Paxton Crossing, einer atemberaubenden Ranch inmitten von Bergen, Wiesen, Wäldern, Pferden – und mit jeder Menge heißer Cowboys.

Caspian Cash Paxton, der älteste von insgesamt fünf Brüdern, übt vom ersten Moment an eine unwiderstehliche Anziehung auf sie aus. Jeder seiner feurigen Blicke und jede noch so kleine Berührung rufen ein wohliges Kribbeln in ihr hervor. Aber Sawyer fürchtet um ihr Herz, denn Cash ließ bislang nichts anbrennen und wird von den Frauen umschwärmt, wie das Licht von den Motten. Außerdem ist sein Verhalten ihr gegenüber so widersprüchlich, dass Sawyer beschließt, sie sollte besser einen großen Bogen um ihn machen.

Doch das ist leichter gesagt als getan …

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Ein gelungener Reihenauftakt. Es geht in den Wilden Westen, auf eine Ranch. Hier versucht Sawyer zur Ruhe zu kommen und schlimme Erfahrungen hinter sich zu lassen. Cash Paxton ist für sie trotz all ihrer Traumata ein sofortiger Augenschmaus, umso mehr verwirrt es sie, dass er sie so ablehnend behandelt. Beginnend mit den wenigen Momenten die mir nicht so gut gefallen haben, möchte ich sagen, dass das Buch in sich total rund und toll ist, es haben mir jedoch ein paar Kleinigkeiten gefehlt. Gerade in Bezug auf Sawyer hätte ich mir noch ein wenig mehr ausschweifende Erklärungen gewünscht. In Bezug auf ihre Verletzungen und ihr Trauma. Also auf die Umstände ihrer Vergangenheit. Wie lauten die Buchstaben? Und vermisst habe ich auch den Zusammenhang mit der Familie Paxton. Woher kennt Familie Dawson diese Ranch. Es wird nur davon berichtet, dass Gran Dawson Sawyer Bilder zeigt und Caroline Paxton beschreibt, es ist nicht erwähnt, warum und woher die Familien sich kennen. Abgesehen von diesen beiden losen Fädchen ist das Buch ganz grandios. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Schön beschrieben ist der Alltag auf einer großen Ranch, und dass es viel Arbeit bedeutet dort zu leben. Die Abgeschiedenheit, die für Sawyer von großem Nutzen ist, ist ebenso erwähnt wie der familiäre Zusammenhalt der Familie Paxton. Und wenn ich mir Caspians Brüder so anschaue…… dann freue ich mich ungemein auf die Fortsetzungsbände. Ein heißer Cowboy macht immer was her und wenn er dann auch noch so erfinderisch ist wie Cash imponiert es mir sehr, auf welche Weise er versucht hat Sawyer ihr Trauma zu erleichtern. Auch schön war das eingewobene Thema des Insta – Love Aspektes. Dies kenne ich hauptsächlich von amerikanischen Autoren dieses Genres, und es beinhaltet das sofortige Erkennen seines” Deckels ” , oder wie Draco im Film” Hotel Transsilvanien” es so wunderbar ausdrückt” Es hat Tsching gemacht und dieses Tsching erlebst du nur einmal in deinem Leben”. Unter diesem Aspekt muss Caspian natürlich noch mehr kämpfen, da er ja genau weiß, dass Sawyer die” Eine” für ihn ist. Das Thema Mobbing steht sehr im Vordergrund, wofür ich der Autorin danken möchte. Sie hat ein hochbrisantes und aktuelles Thema gut umgesetzt und perfekt in eine wundervolle Liebesgeschichte eingeflochten. Die Hoffnung auf ein normales Leben, die Sawyer hegt, ging mir sehr ans Herz. Der Schreibstil ist gut, spannend und flüssig, und die Dramatik fand ich bis zum furiosen Finale super. Die Autorin hat die perfekte Mischung getroffen. Insta – Love, ohne kitschig zu wirken, authentische Spannung ,aus Problemen heraus, die niemals hoffnungslos wirkt, heiße Protagonisten die ihre Fehler haben und zwischenmenschliche Interaktionen die jederzeit völlig nachvollziehbar sind. Fazit: Ein Debüt, das mich begeistert hat.